INGEDE wählt neuen Vorstand

Dr. Ulrich Höke scheidet nach 13 Jahren aus Altersgründen
aus dem Amt


Pressemitteilung 1/2016

 

von links: Oberndorfer, Rodríguez, Höke, Krauthauf, Gehr, Hengesbach, Geistbeck, Endras

Dr. Thomas Krauthauf, verantwortlich für den Bereich Business Development bei UPM in Ettringen und Schongau, löst Dr. Ulrich Höke an der Spitze der INGEDE ab. Höke, der im Januar das 65. Lebensjahr vollendete und im Juni 2016 aus dem aktiven Dienst als Geschäftsführer der Stora Enso Sachsen GmbH ausscheidet, stellte sich nicht mehr zur Wahl. Der neue Vorstand der INGEDE setzt sich zusammen aus:

Stefan Endras, Utzenstorf Papier (Schweiz),
Dr. Volker Gehr, Steinbeis Papier (Deutschland),
Dr. Thomas Krauthauf, UPM (Deutschland),
Dr. Johann Oberndorfer, UPM (Deutschland),
Thomas Reibelt, Norske Skog (Österreich) und
Alejandro Rodríguez, Holmen Paper (Spanien).

Als Leiter der Arbeitsgruppen innerhalb der INGEDE gehören zum erweiterten Vorstand:

Manfred Geistbeck, UPM (Deutschland),
Peter Hengesbach, Stora Enso (Deutschland) und
Anne-Katrin Klar, SCA Hygiene (Deutschland).

Zum Vorsitzenden des Vorstands wurde Thomas Krauthauf gewählt, sein Stellvertreter ist Stefan Endras.

Unter Höke entwickelte sich die INGEDE seit seiner erstmaligen Wahl im Jahr 2003 hin zu einer weltweit anerkannten Institution in der Wertschöpfungskette Papier. Von 2010 bis 2012 war Höke auch Vorsitzender des Europäischen Altpapierrats (ERPC). Auf der Basis der INGEDE-Methoden verabschiedete der ERPC unter anderem Bewertungskriterien für die Rezyklierbarkeit von Druckprodukten, die Eingang fanden in zahlreiche nationale Umweltzeichen bis hin zum Europäischen Umweltzeichen für Druckprodukte.

Mehr als drei Millionen Euro in die Forschung investiert

Zur INGEDE gehören 28 europäische Papierfabriken, die Altpapier zu neuen grafischen Papieren, zu Hygienepapieren oder weiß gedeckten Verpackungspapieren und Faltschachtelkarton verarbeiten. Im Jahr 2015 setzten die INGEDE-Mitglieder mehr als sieben Millionen Tonnen grafischen Altpapiers als Rohstoff ein.

Die INGEDE koordiniert Forschungsprojekte, die den Interessen aller Mitglieder dienen. Unter Hökes Führung wurden seit 2003 Projekte mit einem Auftragsvolumen von mehr als drei Millionen Euro gestartet.

Über die reine Forschungsarbeit hinaus hat die INGEDE inzwischen insgesamt 17 „INGEDE-Methoden“ entwickelt, die als objektive Standards bei der Beurteilung der Qualität von Altpapier, von Papier- und Stoffeigenschaften oder der Rezyklierbarkeit von Druckprodukten breite Anwendung finden.

Die INGEDE wurde 1989 als ein Zusammenschluss führender europäischer Papierhersteller gegründet. Ziel der INGEDE ist es, die Verwertung von grafischen Druckprodukten zu neuem grafischem Papier, zu Hygienepapieren und weiß gedeckten Verpackungspapieren und Faltschachtelkarton zu fördern und die Rahmenbedingungen für einen möglichst hohen Altpapiereinsatz zu verbessern.

 

Abbildung oben: Der neue Vorstand, von links: Oberndorfer, Rodríguez, Höke, Krauthauf, Gehr, Hengesbach, Geistbeck, Endras

29. Februar 2016


 

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Die Abbildung oben (neuer Vorstand) in hoher Auflösung;
(c) INGEDE, Verwendung nur in Zusammenhang mit der hier veröffentlichten Pressemitteilung gestattet

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(c) INGEDE, Verwendung nur in Zusammenhang mit der hier veröffentlichten Pressemitteilung gestattet

Mehr zur Prüfung der Deinkbarkeit unter INGEDE-Methoden auf der INGEDE-Webseite.

pfeilDas Bewertungssystem „Deinkbarkeitspunkte“ (deinkability scores) finden Sie auf der Webseite des ERPC unter www.paperrecovery.org.

Das Europäische Umweltzeichen für Druckerzeugnisse
(Kommissionsbeschluss in verschiedenen Sprachen)

Das Europäische Umweltzeichen für Druckerzeugnisse
(Antragsunterlagen in deutscher Sprache)

Diese Pressemitteilung in Englisch und demnächst auch in Französisch.

 


 

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